Ramona Richter

#rasendgetalkt mit Christina Hering

Fotocredit: LG SWM / Link zur offiziellen Website: https://lg-swm.de/

Wenn du dir dein Leben getragen von vier Säulen vorstellst, welche sind diese jeweils?

Freundschaft, Liebe, Familie und Gesundheit.

Was darf bei dir im Alltag nicht fehlen?

Treffen mit Freunden und Familie, gutes Essen und Entspannung.

Was stimmt dich glücklich, was regt dich auf?

Gutes Essen und die kleinen Freuden des Alltags. Aufreger dagegen: Ungerechtigkeit und wenn ich mich zwischen etwas entscheiden muss.

Deine zweite (heimliche) Leidenschaft?

Kochen!

Manchmal darf man sich auch bekochen lassen – die Freude und gesunde Abwechslung beim Essen bleibt. Fotocredit: privat

Welche Erfahrung hat dich maßgeblich als Mensch und Sportler geprägt?

Harte Arbeit lohnt sich!

Was gibt dir der Sport?

Unvergessliche Erlebnisse, internationale Freundschaften, Willenskraft und Selbstvertrauen.

Wo liegt deine gesunde Mitte?

Ein ausgeglichener Alltag. Mal der totale Fokus auf den Leistungssport und mal der ganz „normale“ Alltag.

Ein Blick ins Training

Christina hat die EM-Norm über 800m (2:01,50min) in Tübingen bereits erfüllt – was für emotionale Wochen liegen hinter ihr und mit welchen Empfindungen schaut die 23-Jährige jetzt auf die kommenden?

Der mentale Druck, den ich mir vor allem selbst gemacht habe, war definitiv vor der Normerfüllung sehr hoch. Nach der vergangenen Saison mit der ewigen Jagd wollte ich alles dafür tun, dass ich nicht wieder in diese Situation komme. Die EM rückt nun immer näher und ich hoffe, dass ich dort endlich so richtig zeigen kann, was in mir steckt.

Was bedeutet dir der Start bei einer Heim-EM? 

Nach den Olympischen Spielen 2016 war Berlin für die letzten zwei Jahre mein nächstes großes Ziel. Es ist für mich eine große Ehre und ich freue mich schon sehr, dass mich so viele meiner Familie und meiner Freunde dorthin begleiten werden.

Wie sieht dein spezifisches Training aus? Worauf legst du persönlich Wert?

Unser Training ist sehr abwechslungsreich, wobei der Ausdaueranteil in den letzten Jahren schon zugenommen hat. Ich habe leider im Alltag oft mit Rückenschmerzen zu kämpfen, daher lege ich viel Wert auf zusätzliche physiotherapeutische Behandlungen und viel Gymnastik und Yoga.

Fotocredit: Phil Pham

Was bekommst du häufiger von deinen Trainern zu hören?

Nicht so viel reden, sondern auf die Übung konzentrieren.

Welche Einheiten würdest du lieber aus dem Trainingsplan streichen? Welche liegen dir dagegen besonders gut? 

Dauerläufe sind definitiv nicht meine Lieblinge. Dafür mag ich sehr gerne Sprinttraining und bei laktaziden Programmen wie Kraftausdauer kann ich mich richtig auspowern.

Was sind deine Schwächen als auch Stärken?

Ich bin ungeduldig. Eine Stärke hingegen, der Spaß, den ich am Training habe und der gleichzeitig zu einer hohen Motivation und eigentlich immer guten Laune im Training führt.

Was motiviert dich?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die mir zeigen, wie wichtig der Leistungssport für die Gesellschaft ist. Wenn ich kleine Kinder zu Bewegung und vielleicht sogar zum Leistungssport motivieren kann, ist das eine sehr große Motivation für mich. Aber natürlich auch alle Erfolge und Medaillen machen immer Lust auf mehr.

Wie wirst du schnell wieder fit? Dein Regenerationstipp?

Ich denke, genug und erholsamer Schlaf ist die beste Möglichkeit, schnell zu regenerieren.

Dein persönlich größter Erfolg bislang?

Ich bin sehr stolz, was ich in den letzten Jahren erreichen konnte. Jedes Jahr, in dem ich meine Leistungsfähigkeit abrufen konnte, war toll und erlebnisreich. Daher ist es schwer, einen bestimmten Moment zu nennen. Die Medaillen bei der U20-EM 2013 haben meinen sportlichen Weg geebnet und jede Teilnahme bei einer internationalen Meisterschaft war etwas ganz Besonderes. 

Auf ihrer Website könnt ihr Christinas nationalen und internationalen Erfolge einsehen

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