Ramona Richter

#rasendgetalkt mit Sebastian Keiner

Hier erzählt uns Sebastian noch einmal, was ihm die Heim-EM bedeutet und worauf er persönlich Wert legt. 

Wenn du dir dein Leben getragen von vier Säulen vorstellst, welche sind diese jeweils?

Persönlichkeit, Sport, Familie/Freundschaft/Liebe, Gesundheit.

Was darf bei dir im Alltag nicht fehlen?

Meine Freundin, Filme und Serien, Süßigkeiten.

Was stimmt dich glücklich, was regt dich auf?

Aufreger: Ignoranz und fehlendes Verständnis (aktuelle Politik)

Glücklichmacher: Beziehung, Erfolge, Gesundheit

Deine (heimliche) zweite Leidenschaft?

Neue Technik und wie man sie im Alltag einsetzen kann.

Welche Erfahrung hat dich maßgeblich als Mensch und Sportler geprägt?

Die vielen Verletzungen der letzten Jahre bzw. der Kampf zurück zur alten Form und darüber hinaus.

Was gibt dir der Sport?

Der Spaß am Austesten und Verschieben der eigenen Grenzen sowie das Messen mit Gleichgesinnten.

Wo liegt deine gesunde Mitte?

Wenn die vier Säulen des Lebens gleich groß sind.

Ein Blick ins Training

Worauf kommt es bei 800m/bzw. 1500m an?

Bei den Mittelstrecken ist der Mix aus Schnelligkeit, Ausdauer, Laktatverträglichkeit und Taktik ausschlaggebend – und das macht es gerade interessant. Somit kommt es auf Vielfältigkeit an.

Die Vielseitigkeit geht auch über die Mittelstrecke hinaus 😉

Wie sieht dein spezifisches Training aus? Worauf legst du persönlich Wert?

In der Spezifik stehen kurze Tempoläufe und Schnelligkeit auf dem Plan. Das können kurze Sprints sein, Schnelligkeitsausdauer bis 150m bzw. auch Wettkampfausdauer wie 5*300m mit kurzen Pausen. Besonderen Wert lege ich dabei auf die Ausführung, also die Technik und Qualität der Läufe, um das Beste aus dem Training herauszuholen.

Was bekommst du häufiger von deinem Trainer zu hören?

Dass meine Schulter hängt oder die Armführung nicht passt.

Welche Einheiten würdest du lieber aus dem Trainingsplan streichen? Welche liegen dir dagegen besonders gut?

Ganz lange Tempoläufe oder lange Berganläufe sind nicht so meine Favoriten.
Am meisten Spaß machen eigentlich immer die schnellen laktaziden Belastungen, auch wenn sie natürlich ziemlich weh tun.

Tempoeinheit im Trainingslager in Monte Gordo (Portugal).

Was sind deine Schwächen als auch Stärken?

Bei Beweglichkeit, Kraftausdauer oder Belastungsverträglichkeit gibt es sicherlich noch Reserven. Als Stärken würde ich meine Schnelligkeit, die Fähigkeit, Neues schnell zu adaptieren und auch die Ausdauer nennen.

Was motiviert dich?

Den Körper ausreizen und seine Grenzen überwinden.

Wie wirst du schnell wieder fit? Dein Regenerationstipp?

Nach viel Erfahrung vor allem Ruhe und Geduld. Außerdem sind Physio- sowie Trainingstherapie wichtige Bausteine.

Immer mit der Ruhe (vor dem Sturm).

Dein persönlich größter Erfolg bislang?

Hier ist ein spezielles Ereignis schwer zu benennen. Über einen schon so langen Zeitraum ganz vorne mitlaufen zu können, ist denke ich der größte Erfolg. (Seit 2008; Anm.d.Red.) 

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