Ramona Richter

45. BMW Berlin Marathon

Fotocredit des Beitragsbildes: SCC EVENTS/Camera4

Rekordanmeldungen

44.389 Läuferinnen und Läufer stehen auf der Meldeliste des 45. BMW Berlin Marathons – ein neuer Anmelderekord! Der Startschuss fällt Morgen (Sonntag, 16. September 2018 um 9.15 Uhr). Die Live-Übertragung gibt es wieder im ARD (von 9:05 bis 12:00 Uhr) und rbb (bis 14 Uhr).

42. BMW Berlin Marathon_Fotocredit: SCC Events/Camera4

Der Berlin Martahon gehört weltweit zu den größten Marathons. Neben Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York zählt er zur Vereinigung der Abbott World Marathon Majors (AWMM), dem Zusammenschluss der bedeutendsten Marathons weltweit, die 2006 gegründet wurde und jährlich eineN GesamtsiegerIn kührt.

Der erste Berlin Martahon wurde am 13. Oktober 1974 als „Berliner Volksmarathon“ ausgetragen und startete an der Waldschulallee in Westend. Heute fällt der Start auf der Straße des 17. Juni und die Läuferinnen und Läufer zieht es danach in Richtung Siegessäule. 

In Berlin wurden bislang rund zehn Weltrekorde aufgestellt (drei von Frauen, sieben von Männern). Der Streckenrekord liegt bei den Frauen bei 2:19:12h (gelaufen von Mizuki Noguchi im Jahr 2005) und bei den Männern bei 2:02:57h (gelaufen von Dennis Kimetto im Jahr 2014).

Fällt der neue Weltrekord in diesem Jahr?

Der Weltrekord bei den Frauen liegt bei 2:15:25 Stunden, gelaufen in London von der Britin Paula Radcliffe im Jahr 2003. Die Äthiopierin Tirunesh Dibaba reist mit einer persönlichen Bestzeit von 2:17:56 Stunden an (gelaufen 2017 in London) und ist damit heiße Favoritin! Allerdings gibt es noch weitere sub 2:19h-Kandidaten. Dazu zählen Gladys Cherono aus Kenia (PB 2:19:25h, gelaufen 2015 in Berlin), Edna Kiplagat aus Kenia (PB 2:19:50h, gelaufen 2012 in London), Yebrugal Melese aus Äthopien (PB 2:19:36h, gelaufen 2018 in Dubai) und Aselefech Mergia ebenfalls aus Äthopien (PB: 2:19:31h, gelaufen 2012 in Dubai).

2017 RAK Half Marathon Ras Al Khaimah, 2017_Fotocredit: SCC Events/photorun

Bei den Männern treffen die beiden Spitzen-Marathonis und Landsmänner aus Kenianer Eliud Kipchoge (PB 2:03:05h, gelaufen 2016 in London) und Wilson Kipsang (PB 2:03:13h, gelaufen 2016 in Berlin) wieder aufeinander. Im vergangen Jahr konnte Kipchoge das Rennen für sich entscheiden, aber verfehlte einen neuen Weltrekord, der da aktuell bei 2:02:57 Stunden liegt (gelaufen von Dennis Kimetto aus Kenia 2014 in Berlin). Wird es in diesem Jahr etwas?

Dann darf man aber auch nicht Zersenay Tadese aus Eritrea vergessen, deine inoffizielle Bestzeit von 2:06:51 Stunden stehen hat, die er 2017 beim ‚gemachten‘ Rennen in Monza gelaufen ist und die deshalb nicht offiziell in der Bestenliste aufgelistet ist.

Eliud Kipchoge gewinnt den 44. BMW Berlin Marathon – für den neuen Weltrekord reicht es vielleicht an diesem Sonntag (16. September 2018); Fotocredit: SCC EVENTS_Jiro Mochizuki

Der Sieger bzw. die Siegerin des Berlin-Marathons gewinnt 40.000 Euro + einen Zeitbonus von 30.000 Euro, sofern die Männer unter 2:04:00 Stunden bzw. die Frauen unter 2:19:00 Stunden bleiben. Obendrauf gibt es noch einmal 50.000 Euro, sofern ein neuer Weltrekord aufgestellt wird.

Die meisten jagen Morgen aber nicht zwingend mit einer Pace unter 3min/km über die 42,195 Kilometer lange Strecke. Aber für jeden bleibt es eine ganz besondere Herausforderung und endet hoffentlich nach Passieren des Brandenburger Tors (Gänsehautmoment) glücklich und gesund im Ziel! Dafür sorgen nicht nur 6.000 freiwillige Helfer, sondern auch rund 240.000 Liter Wasser, 145.000 Bananen aber auch 250 Liter Massageöl, wenn die Waden ab Kilometer 30 zu machen sollten.

In diesem Sinne allen morgigen Startern ganz viel Erfolg!

Dann los! Fotocredit: SCC EVENTS/Camera4_Berlin2015

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