Ramona Richter

Ich will einen Marathon laufen! #ANLAUF

#rasendamStart beim Haspa Marathon in Hamburg… das war zumindest anfangs der Plan, nachdem ich Andreas mit meiner ‚Raserei‘ angefixt hatte. Aber letzten Endes musste das Projekt Marathon erst einmal auf Eis gelegt werden, was man dank der uns bevorstehenden Jahreszeit sogar wörtlich nehmen kann und der Marathon-Vorbereitung vielleicht auch zu Gute kommt. 

Ramona, ich will einen Marathon laufen!

Jene entschlossenen und überaus motivierten Worten erreichten mich vor einigen Wochen von einem gewissen Andreas, der sich, nachdem ich ihn offensichtlich durch meine ‚Raserei‘ angefixt hatte, auch den 42,195km stellen wollte.

Spulen wir aber noch einmal einige Wochen zurück und halten fest, wann und unter welchen Umständen Andreas auf die Idee kam. Zwar hatte sich die Königsdisziplin des Laufsports schon insgeheim auf seine Bucketlist verirrt, aber wirklich in seinem Bewusstsein war sie bis dato noch nicht.

Dann aber die Kollision: meine Leidenschaft fürs Laufen traf auf Andreas Affinität für Kraftsport und grundsätzlich sportliche Neugierde.

Auch ich baue im Eifer meiner beruflichen Raserei ab und an auch gezieltes Krafttraining ein. Es ist nämlich alles nur eine Frage des Zeitmanagements und der sich anbietenden Trainingsgerätschaften. Fotocredit: Inger Diederich

Eine kurze Beschreibung der Begleitumstände

Wir befinden uns im ELIXIA, der Fitness- und Wellness-Club in Hamburg, wo Andreas als Trainer arbeitet und wo ich mich seit Februar 2018 sportlich austoben darf und diverse Koppeleinheiten (Laufen-Rad-Schwimmen) abspule. Sportlicher konnten die Umstände also nicht sein, sodass irgendwann einfach auch das Thema Marathon fallen musste.

Als „rasende Reporterin“ wusste er um meine Vorliebe fürs Laufen und auch ich stellte bei Andreas unterschwellig ein ausbaufähiges Lauf-Talent fest. Denn wer aus dem Stegreif 10km in einer Durchschnitts-Pace von 4:20min/km rennt oder aus Jux einfach mal schaut, wie weit er so kommt (28km!), dann darf man zurecht mutmaßen, dass mit entsprechendem Training deutlich mehr aus ihm rauszuholen ist. 

Aus dem Anlauf wird ein bewusster Fehlstart

Andreas sportlicher Background liegt jedoch weder im Kraft- noch Laufsport, sondern hat viel mehr mit Bällen zu tun: Tennis, Basketball und Fußball.

Letzteres – ein mehrwöchiges Fußball-Turnier unter Firmen, bei dem Andreas als Spieler für das ELIXIA-Team angefragt wurde und welches genau am 28. April 2019 stattfinden sollte (der Tag des Haspa Marathon Hamburgs – ein Zeichen?!) – war dann auch der Grund, warum wir jenen anvisierten Marathon erst einmal auf Eis legen mussten. Wortwörtlich sogar, denn auch der uns bevorstehende Winter mit seinen unberechenbaren Wetterlagen würde nicht zwingend die besten Trainingsbedingungen schaffen. 

Fußball oder Marathon? Teamplayer oder Einzelkämpfer?

Ich gebe zu, ich habe es ihm gleich angesehen – das Spielkind hatte Feuer gefangen, genauso wie einst die Idee mit dem Marathon. Aber ich wusste, dass es nichts bringt, sich für einen Marathon vorzubereiten, wenn Kopf und Herz eigentlich etwas anderem hinter liefen – in unserem Fall dem Ball. Du musst nicht nur körperlich, sondern insbesondere auch mental bereit dafür sein, sich über Wochen fokussiert auf einen Marathon vorzubereiten. Der Marathon gilt nicht grundlos als Königsdisziplin im Laufsport und jeder Marathoni weiß, wie viel der Kopf in jener Zeit zu sagen hat und ab Kilometer 30 selbst die Beine in die Hand nimmt.

Fußball- und Marathon-Training kombinieren? Kannst du vergessen! Allein aufgrund des Verletzungsrisikos und der zusätzlichen Belastung durch das anstehende Fußballtraining. Trotzdem war das Thema Laufen noch nicht ad Acta gelegt, schließlich würde Andreas auch auf dem Fußballfeld den ein oder anderen Kilometer zurücklegen müssen und das würde ihm Stand jetzt nach Monaten ohne jegliches Ausdauertraining nicht ganz so leicht fallen. Bedeutet also, sein aktuelles Krafttraining müsste trotzdem mit ein paar Ausdauereinheiten ergänzt werden.

PURYA! unterstützt nicht nur mich seit Monaten mit ihrem Superfood, sondern steht auch hinter der sportlichen Aktion, die ich nun mit Andreas vorhabe – Ausdauer- und Krafttraining effektiv zu verbinden (dazu in einem weiteren Beitrag mehr!)

Ihm persönlich ist es wichtig, trotz der nun geplanten Ausdauereinheiten nicht viel von seiner aufgebauten Muskelmasse einbüßen zu müssen. Diese Sorgen hat aber eigentlich jeder, der sich irgendwie auf ‚Abwegen‘ herumtreibt und meint, seiner Sportart fremd zu gehen. Allerdings kann jedes Alternativtraining eine sinnvolle Ergänzung sein, auch wenn der sportliche Fokus woanders liegt.

Sowohl der Kraftsportler profitiert von etwaigen Ausdauereinheiten und andersherum können Läufer und Co. von gezieltem Krafttraining zehren bzw. ihrer Vorliebe so ohne unerwartete Zwischenfälle – wie verletzungsbedingte Zwangspausen – sogar längerfristig nachgehen. Diese Kontinuität im Training zahlt sich letzten Endes auch in der eigenen Leistungsfähigkeit aus. Die Frage die sich jetzt also stellt:

Wie lässt sich Kraft- und Ausdauertraining effektiv verbinden?

Darauf möchte ich in einem weiteren Beitrag noch einmal näher eingehen und dabei insbesondere den Schwerpunkt auf die Trainingssteuerung als auch Bedeutung von Regeneration und angepasster Ernährung legen. In diesem Sinne: Input folgt!

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